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So führen Sie Ihr eigenes internes Sicherheitsaudit durch 

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Die Durchführung eines Sicherheitsaudits ist ein wichtiger Schritt zum Schutz Ihres Unternehmens vor Datenschutzverletzungen und anderen Bedrohungen im Bereich Cybersicherheit.  In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die fünf Schritte vor, mit denen Sie gleich auf hohem Niveau loslegen können.

Wenn Sie weitere Hilfe bei der Durchführung Ihres eigenen Audits benötigen, lesen Sie unseren Mini-Leitfaden. Darin wird erklärt, warum Sie ein internes Sicherheitsaudit durchführen sollten und wie Sie ein solches Audit im Detail für Ihr Unternehmen durchführen können. 

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1. Bewerten Sie Ihre Assets 

Ihre erste Aufgabe als Prüfer besteht darin, den Umfang Ihres Audits festzulegen, indem Sie eine Liste aller Ihrer Assets aufschreiben. Einige Beispiele für Assets sind:  

  • Computer und technische Ausrüstung 
  • Sensible Unternehmens- und Kundendaten 
  • Wichtige interne Dokumentation 

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie alle Assets prüfen können. Daher besteht der letzte Teil dieses Schritts darin, zu bestimmen, welche Assets Sie prüfen werden und welche nicht.  

2. Bedrohungen erkennen 

Betrachten Sie als Nächstes die Assets, die Sie prüfen wollen, und listen Sie die potenziellen Bedrohungen für jedes Asset auf.  

Was davon zählt als Bedrohung? Alle Aktivitäten, Vorgänge, Verhaltensweisen oder Dinge, die Ihr Unternehmen einen erheblichen Geldbetrag kosten können. 

3. Bewertung der aktuellen Sicherheit 

Es ist Zeit für etwas Offenheit. Jetzt, da Sie Ihre Liste der Bedrohungen haben, müssen Sie offen darüber sprechen, ob Ihr Unternehmen in der Lage ist, sich vor solchen Bedrohungen zu schützen. Daher ist es unerlässlich, dass Sie Ihre Leistung bzw. die Leistung Ihrer Abteilung so objektiv wie möglich bewerten.  

Vielleicht ist Ihr Team einerseits besonders gut darin, Ihr Netzwerk zu überwachen und Bedrohungen zu erkennen. Andererseits ist es schon eine Weile her, dass Sie ein Training für Ihre Mitarbeiter abgehalten haben. Sie sollten sich überlegen, wie Sie eine starke Sicherheitskultur bei allen Ihren Mitarbeitern aufbauen können – nicht nur in der IT-Abteilung.

4. Risikobewertungen zuordnen 

Die Priorisierung der Bedrohungen, die Sie bei dieser Prüfung identifiziert haben, ist einer der wichtigsten Schritte – wie also gehen Sie vor? Indem Sie Risikobewertungen zuweisen und die Bedrohungen entsprechend einstufen.  

Eine einfache Formel zur Bestimmung des Risikos berücksichtigt drei Hauptfaktoren: den potenziellen Schaden durch ein Ereignis, die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses sowie die derzeitige Fähigkeit, dieses Ereignis zu bewältigen (im 3. Schritt ermittelt). Der Durchschnitt dieser drei Faktoren ergibt Ihre Risikoeinstufung.  

Die folgenden Faktoren sollten Sie auch berücksichtigen: 

  • Aktuelle Cybersicherheit-Trends: Was ist derzeit die beliebteste Methode bei Hackern? Welche Bedrohungen treten immer häufiger auf, welche seltener? Informieren Sie sich über Vorhersagen und Beobachtungen zur Cybersicherheit direkt von einer White-Hat-Hackerin.  
  • Trends auf Branchenebene: Welche Arten von Sicherheitsverletzungen sind in Ihrer Branche am weitesten verbreitet?  
  • Vorschriften und Compliance: Sind Sie ein öffentliches oder privates Unternehmen? Welche Daten verarbeiten Sie? Speichert bzw. übermittelt Ihr Unternehmen sensible finanzielle oder persönliche Daten? Wer hat Zugang zu welchen Systemen? Die Antworten auf diese Fragen haben Auswirkungen auf den Risikowert, den Sie bestimmten Bedrohungen zuweisen, und auf den Wert, den Sie bestimmten Assets beimessen.

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben? Informieren Sie sich rechtzeitig über die neuesten Verletzung der Datensicherheit und erfahren Sie, wie Sie heute schon reagieren können.  

5. Erstellen Sie Ihren Plan  

Was ist der fünfte und letzte Schritt Ihres internen Sicherheitsaudits? Legen Sie für jede Bedrohung auf Ihrer Prioritätenliste eine entsprechende Maßnahme fest, die Sie ergreifen müssen. Eliminieren Sie die Bedrohung, wo Sie können, und minimieren Sie sie überall sonst. Sie können sich dies als eine Aufgabenliste für die kommenden Wochen und Monate vorstellen.  

Sind Sie bereit für ein Sicherheitsaudit?  

Vergessen Sie nicht, ein Exemplar unseres Mini-Leitfadens für Sicherheitsaudits herunterzuladen, der Ihnen bei der Durchführung Ihres ersten Audits hilft. Ihre Ergebnisse können als Grundlage für künftige Audits verwendet werden, sodass Sie Ihre Verbesserungen (oder verbesserungsbedürftigen Bereiche) im Laufe der Zeit messen können. Die Schaffung einer Atmosphäre des Sicherheitsbewusstseins fängt bei Ihnen an. Und die Durchführung eines Sicherheitsaudits ist ein wichtiger erster Schritt. 

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