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Passwörter nach einer Verletzung immer ändern

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Fast jede Woche gibt es Nachrichten über eine Datenschutzverletzung bei einem anderen Unternehmen. Oft enthalten die Nachrichtenbeiträge eine Liste der Daten, die kompromittiert wurden oder nicht kompromittiert wurden: E-Mails, Kreditkartennummern, Adressen usw. Wenn Sie Dashlane verwenden und diese Liste „Passwörter“ enthält, erhalten Sie automatisch eine Sicherheitswarnung, die Sie auffordert, Ihr betroffenes Passwort zu ändern. Zudem werden darin auch andere Konten anzeigt, die Sie in der Anwendung mit wiederverwendeten oder ähnlichen Kennwörtern gespeichert haben, damit Sie auch diese aktualisieren können.

Man könnte also davon ausgehen, dass es keine Eile für das Zurücksetzen Ihrer Passwörter gibt, sofern der Aspekt „Passwörter“ nicht auf der Liste der kompromittierten Daten erwähnt wird, wenn eine solche Meldung über einen Verstoß versendet wird.

Jedoch ist das Zurücksetzen Ihres Passworts für jedes kompromittierte Konto, unabhängig davon, ob dieses Passwort betroffen ist, genau das, was Sie tun sollten.

Warum Sie Ihr Passwort für jedes gefährdete Konto aktualisieren sollten

Obwohl 91 % der Leute wissen, dass die Wiederverwendung von Passwörtern für verschiedene Konten schlecht ist, verwenden immer noch 59 % von ihnen ihre Passwörter wieder – und dies sogar über private und berufliche Konten hinweg.

Es besteht die Möglichkeit, dass das Passwort, das Sie für ein kompromittiertes Konto verwenden, auch anderswo verwendet wird. Und wenn jemand bereits über Ihre E-Mail-Adresse oder andere persönliche Informationen aus einer Verletzung verfügt und dann Ihr wiederverwendetes Passwort über eine andere Verletzung erhält, kann er zwei und zwei zusammenzählen und Ihre Konten hacken.

Es ist auch möglich, dass die Breite oder Tiefe einer Verletzung erst Monate später ersichtlich oder gemeldet wird, sodass Passwörter tatsächlich betroffen gewesen sein können. Warum das Risiko eingehen?

Das Fazit: Unabhängig vom Ausmaß der Datenschutzverletzung eines Unternehmens sollten Sie das Passwort so schnell wie möglich ändern.

Wie sonst kann Dashlane nach einer Verletzung helfen?

Stellen Sie sicher, dass Sie alle Ihre Online-Konten in Ihrer Dashlane-App speichern – nicht nur Ihre wichtigsten. Aufgrund der oben erläuterten Probleme bei der Wiederverwendung von Passwörtern kann sogar ein altes Shopping-Konto wieder auftauchen und Sie verfolgen. Wenn sich alle Ihre Passwörter in Dashlane befinden, können wir Ihnen jedes Konto mit einem wiederverwendeten oder ähnlichen Passwort zeigen, damit Sie es sichern können.

Der Dashlane Premium-Tarif bietet auch einige zusätzliche Möglichkeiten, um nach einer Verletzung sicher zu bleiben. Wenn Sie die Dark-Web-Überwachung einschalten, wird sichergestellt, dass Sie eine Warnung erhalten, wenn Ihre persönlichen Daten auf riskanten Websites gefunden werden, auf denen sie Hackern und Spammern zugänglich sein könnten. Anschließend können Sie das entsprechende Konto sichern.

Hier sind noch ein paar weitere Tipps zur Erstellung sicherer Passwörter und anderer intelligenter Passwortverfahren

  1. Passwörter sicher speichern. Wenn Sie Dashlane verwenden, wissen Sie das wahrscheinlich: Führen Sie niemals eine Liste von Passwörtern im Textformat, wie in einem Word- oder Google-Dokument. Dies gilt auch für physische Listen, insbesondere an öffentlichen Orten wie in einem Büro. Wenn Sie Ihre Passwörter (alle Ihre Passwörter) in Dashlane aufbewahren, sind sie durch die stärkste Verschlüsselung geschützt, und alles ist nur für Sie zugänglich.
  2. Machen Sie sie einzigartig und stark. Die stärksten Passwörter sind Ketten aus zufälligen Zeichen, da sie mit einfachen Brute-Force- oder Wörterbuch-Angriffen am schwersten zu knacken sind. Deshalb erstellt der Passwort-Generator von Dashlane Passwörter, die so aussehen, als ob eine Katze auf Ihrer Tastatur herumspaziert wäre. Es mag verlockend sein, Ihre aktuellen, schwachen Passwörter einfach in Dashlane zu speichern. Sie sollten es allerdings nicht dabei belassen: Gehen Sie in den Bereich Passwortintegrität und wählen Sie ein paar schwache Passwörter aus, die Sie jede Woche aktualisieren.
  3. Schalten Sie die 2FA ein. Verwenden Sie für Ihre wichtigsten Konten, wie Banking und E-Mail, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). 2FA fügt eine zusätzliche Schutzebene hinzu, indem es eine zweite Verifizierung verlangt, dass Sie derjenige sind, für den Sie sich beim Login ausgeben – normalerweise über einen Code, der an Ihr Handy oder Ihre E-Mail-Adresse geschickt wird. Wenn 2FA aktiviert ist, kann jemand, selbst wenn er Ihr Passwort in die Finger bekommt, nicht auf Ihr Konto zugreifen – es sei denn, er hat auch eines Ihrer Geräte. Duo oder Google Authenticator sind zwei gängige ZFA-Optionen.

Die obigen Tipps mögen viel erscheinen, wenn Sie versuchen, sie alle auf einmal umzusetzen. Suchen Sie sich stattdessen mindestens einen pro Woche aus, den Sie in Ihrem digitalen Leben umsetzen können. Dadurch werden Sie online sofort sicherer!

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In unserem Center für Online-Sicherheit finden Sie den neuesten Bericht über Sicherheitsverletzungen und einen vollständigen Leitfaden zur Gewährleistung der Sicherheit im Internet.