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Die 5 größten Vorteile und 3 größten Herausforderungen bei der Einführung einer Identitäts- und Zugriffsverwaltung

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Identitäts- und Zugriffsverwaltung – Bild

Cybersicherheitsrisiken sind im Zunehmen begriffen, insbesondere in Bezug auf datengesteuerte Unternehmen. Die Lösung heißt Identitäts- und Zugriffsverwaltung (Identity and Access Management, IAM).

Wir alle sind auf Unterstützung angewiesen. Wenn es um den Schutz der Daten eines gesamten Unternehmens geht – wie groß oder wie klein dieses Unternehmen auch sein mag –, zeigen sich schnell die Grenzen dessen, was ohne Hilfe von außen möglich ist. Zum Glück werden einhergehend mit der Zunahme von Cybersicherheitsbedrohungen auch die verfügbaren Tools zur Bekämpfung von Sicherheitsrisiken immer besser.

Identitäts- und Zugriffsverwaltung (Identity and Access Management, IAM) ist ein Tool, das speziell dafür konzipiert wurde, datengesteuerte Unternehmen beim Schutz ihrer Daten zu unterstützen. IAM kümmert sich um lästige Sicherheitsaufgaben und spart IT-Administratoren wertvolle Zeit. Sicherheitsrisiken in Unternehmen sind häufig auf das Fehlen geeigneter Tools zur Vereinfachung von Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen. Den Mitarbeitern steht pro Tag nur ein begrenztes Maß an Zeit zur Verfügung, um an einer Sicherheitskultur mitzuwirken bzw. eine solche zu fördern. Darum ist die Automatisierung durch IAM so wichtig.

IAM kann Mitarbeitern automatisch Berechtigungen zuweisen, Logins bereitstellen und die Anmeldung bei mehreren Konten über Single Sign-On (SSO) ermöglichen. In der Praxis erleichtern diese Dinge den Mitarbeitern durch die Bank das Leben.

Die 5 größten Vorteile der Einführung von IAM:

  1. Geringeres Risiko von Datenschutzverletzungen: Dank SSO und 2FA müssen Ihre Mitarbeiter sich nie wieder mehrere Passwörter merken und diese in verschiedene Systeme eingeben.
  2. Verbesserte Benutzererfahrung und Produktivität: Ihre Mitarbeiter können von überall aus sicher auf die benötigten Anwendungen und Daten zugreifen. Dies verbessert die Benutzererfahrung und steigert die Produktivität.
  3. Optimierte Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: IAM automatisiert Datenzugriff und Datenschutzanforderungen, indem es steuert, wer auf Daten zugreifen und diese verwenden und teilen kann.
  4. Reduzierte IT-Kosten: IAM automatisiert und standardisiert zahlreiche Aspekte rund um die Verwaltung von Identitäten, Authentifizierungen und Autorisierungen. Beispielsweise kann es dazu beitragen, die Anzahl der Helpdesk-Tickets im Zusammenhang mit dem Zurücksetzen von Passwörtern zu reduzieren und das Onboarding und Offboarding von Benutzern zu optimieren.
  5. Zentrale Verwaltung: IAM zentralisiert und automatisiert das IT-Management, wodurch IT-Teams von der Flexibilität profitieren, je nach Bedarf vor Ort im Büro oder an anderen Orten arbeiten zu können.

Die Herausforderungen bezüglich der Einführung von IAM in Unternehmen

Obwohl die Vorteile von IAM für viele Unternehmen bahnbrechend sind, ist es dennoch erforderlich, das Tool mit Bedacht in eine übergreifende Sicherheitsstrategie zu integrieren. Die Bereitstellung von IAM ist eine fortlaufende Initiative, die die neuesten Erkenntnisse über IAM-Technologien mit komplexer Planung und Change-Management-Kompetenz verbinden sollte.

Die Einführung von IAM bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich und vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen die dafür erforderlichen Ressourcen. Aus diesem Grund hinken KMU größeren Unternehmen bei der Bereitstellung von IAM häufig hinterher. Die daraus entstehenden Nachteile sind der Aufmerksamkeit von Hackern nicht entgangen. Diese haben längst mit der Entwicklung neuer Bedrohungen begonnen, mit denen sie es speziell auf kleinere Unternehmen abgesehen haben. Im Zusammenhang mit der Einführung von IAM gilt es die folgenden Punkte zu berücksichtigen:

  1. Die Zustimmung von Führungskräften ist entscheidend. Unabhängig von der Größe Ihres Unternehmens ist die Zustimmung von Führungskräften und Vorstandsmitgliedern von entscheidender Bedeutung für den Erfolg einer IAM-Initiative. Allzu häufig tun Führungskräfte IAM als reines IT-Problem ab, während ein wirklich erfolgreiches IAM-Programm tatsächlich eine enge Verbindung zu den unternehmensweiten Geschäftszielen und -risiken aufweist. Um sich das volle Potenzial von IAM erfolgreich zunutze zu machen, sind technisches Know-how sowie ein umfassendes Verständnis von Geschäftsprozessen, betrieblichen Abläufen und regulatorischen Verpflichtungen erforderlich.
  1. Es gibt einen weltweiten Mangel an Technologieexperten. Da weltweit mehr Technologieexperten benötigt werden, als tatsächlich zur Verfügung stehen, kann es schwierig sein, IT-Mitarbeiter mit den erforderlichen Kenntnissen zu finden. KMU konkurrieren mit vielen anderen Unternehmen um entsprechend ausgebildete, jedoch selten zu findende, IT-Sicherheitsexperten. Dabei ziehen sie gegenüber größeren Unternehmen jedoch häufig den Kürzeren, da letztere in der Regel zahlungskräftiger sind und die besten Mitarbeiter mit hohen Gehältern locken können.
  1. Mangelhafte Passwortsicherheit führt nach wie vor zu kostspieligen Datenschutzverletzungen. Und dann wäre da noch die Passwortsicherheit — oder, um genauer zu sein, das Fehlen dieser. Laut dem „Data Breach Investigations Report“ von Verizon hängen 61 % der Datenschutzverletzungen in allen Branchen mit kompromittierten Anmeldedaten zusammen. Und diese Datenschutzverletzungen sind für die betroffenen Unternehmen kostspielig: Laut dem Bericht „Cost of a Data Breach“ von IBM Security belaufen sich die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung auf 4,24 Millionen USD.

Da Login-Daten zu den begehrtesten Daten überhaupt zählen, besteht eine Möglichkeit zum Schutz vor entsprechenden Hackerangriffen in der Einführung eines Passwort-Managers. Viele Unternehmen versäumen jedoch diesen entscheidenden Schritt: In einer von Dashlane durchgeführten Umfrage gaben nur 25 % der Teilnehmer an, eine Lösung für die automatische Verwaltung von Passwörtern zu nutzen, um den Überblick über ihre zu beruflichen Zwecken verwendeten Passwörter zu behalten.

IAM unterstützt Unternehmen beim Schutz ihrer Daten, indem es auf Sicherheitslücken aufmerksam macht, Änderungen automatisch implementiert und die Benutzeraktivität verwaltet. Mit IAM behalten Ihre Mitarbeiter die Kontrolle über ihre Daten und können immer und überall auf die benötigten Informationen zugreifen.

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