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5 LGBTQIA+-Tech-Organisationen, bei denen sich eine Mitgliedschaft lohnt und die sich im Pride-Monat über Ihre Unterstützung freuen

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Diese inklusiven Netzwerke unterstützen im Tech-Bereich tätige Mitglieder der LGBTQIA+-Community.

Diese inklusiven Netzwerke unterstützen im Tech-Bereich tätige Mitglieder der LGBTQIA+-Community.

Für in der Cybersicherheits- und Tech-Branche tätige Experten aus der LGBTQIA+-Community ist die Unterstützung der Gemeinschaft von besonderer Bedeutung.

Eine Möglichkeit, die Sichtbarkeit von Mitgliedern der LGBTQIA+-Community im Tech-Bereich zu erhöhen und ihre Karrierechancen zu verbessern, sind unterstützende Ressourcen und Netzwerke. Diese sind auch für Unternehmen hilfreich, um die zahlreichen Herausforderungen, denen sich die LGBTQIA+-Community regelmäßig gegenübersieht – einschließlich solcher in den Bereichen Sicherheit und Cybersicherheit –, besser zu verstehen.

Hier eine Übersicht über einige der Ressourcen, die etablierten und aufstrebenden Tech-Experten aus der LGBTQIA+-Community wertvolle Informationen und Unterstützung bieten:

TransTech Social Enterprises

TransTech wurde von Angelica Ross, die für die Gleichstellung von Transgender-Personen und ethnischen Minderheiten kämpft, gegründet. Ross ist durch ihre Rolle als Candy in der Fernsehserie Pose , die auf dem US-Kabelsender FX ausgestrahlt wurde, bekannt. TransTech fördert Tech-Talente aus der LGBTQIA+-Community und unterstützt Transgender-Personen wirtschaftlich.

Die Mitglieder erhalten Zugriff auf Stellenausschreibungen und virtuelle Schulungen zur beruflichen Weiterbildung und können an Community-Workshops und Events teilnehmen. Außerdem findet regelmäßig ein kostenloser virtueller Gipfel mit über 100 Referenten aus der LGBTQIA+-Community und mehr als 50 Workshops zu den unterschiedlichsten Themen (u. a. Ausbildung und berufliche Entwicklung) statt.

Lesbians Who Tech

Lesbians Who Tech ist eine Organisation, die der gesamten LGBTQIA+-Community offen steht und im Tech-Bereich tätigen Mitgliedern der Community zu mehr Sichtbarkeit und Chancen verhilft.

Die Organisation hat aktuell 100.000 Mitglieder – und es werden immer mehr – und schreibt ein Programmierstipendium aus, um LGBTQIA+-Frauen und nichtbinären Personen einen erfolgreichen Einstieg in die Tech-Branche zu ermöglichen. Dabei werden 50 % der Studiengebühren bei Bildungseinrichtungen, mit denen eine Partnerschaft besteht, übernommen.

Der Pride Summit 2022 findet dieses Jahr vom 6. bis zum 10. Juni statt. Sowohl die Tickets für das virtuelle Event als auch die Tickets für die in zehn US-Städten (u. a. New York City, Chicago, Portland, Austin und Atlanta) stattfindenden Satellitenveranstaltungen in Präsenz sind kostenlos erhältlich.

In der Vergangenheit waren anlässlich dieses Events u. a. Stacey Abrams, ehemalige Abgeordnete des Repräsentantenhauses von Georgia, die US-amerikanische Profifußballerin Megan Rapinoe und Kara Swisher, Mitbegründerin von Recode, als Referenten mit dabei. ​​Inhaber eines VIP-Tickets erhalten Zugang zu Workshops rund um die berufliche Weiterbildung, lernen andere führende Experten in ihrem Bereich kennen und leisten durch den Kauf des Tickets einen Beitrag zum Programmierstipendium der Organisation.

Trans*H4ck

Trans*H4ck entwickelt inklusive Technologie und fördert die Inklusion in der Tech-Welt. Die Open-Source-Technologie und mobilen Apps von Trans*H4ck kommen insbesondere der Trans- und nicht geschlechtskonformen Community zugute und thematisieren Probleme wie ungleiche Vermögensverteilung, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Sicherheit und Diskriminierung.

Trans*H4ck organisiert einen an wechselnden Orten stattfindenden Hackathon, an dem bereits mehr als einhundert Entwickler und Programmierer aus der Transgender-Community teilgenommen haben, sowie von Transgender-Personen, die selbst Tech-Unternehmen gegründet haben, moderierte Podiumsdiskussionen. Bei diesen Veranstaltungen stellen die Teilnehmer Ideen für Apps vor, die die Transgender-Community ansprechen und unterstützen.

LGBTQIA+ in Technology – Slack

Slack kann nicht nur als Tool für die innerbetriebliche Kommunikation, sondern auch als Networking-Plattform verwendet werden. LGBTQIA+ in Technology ist ein Slack-Space für alle, die sich der LGBTQIA+-Community zugehörig fühlen bzw. die sich nicht mit den traditionellen Geschlechtsidentitäten identifizieren können.

Der Bereich verfügt über einen eigenen Verhaltenskodex, der jede Form von Belästigung strikt untersagt. Die Kanäle werden von den Administratoren aktiv überwacht, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten und im Falle von Diskriminierung sofort eingreifen zu können. Innerhalb des betreffenden Slack-Bereichs gibt es zahlreiche Kanäle, die sich auf spezielle Identitäten, Interessen, Regionen usw. beziehen.

Im Tech-Bereich tätige Personen können diese Plattform nutzen, um sich mit Kollegen zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und Stellenausschreibungen und andere Ressourcen miteinander zu teilen.

LGBTQIA+ Tech

Dieser landesweite Zusammenschluss von LGBTQIA+-Organisationen, Tech-Unternehmen und Wissenschaftlern arbeitet mit politisch einflussreichen Personen und Führungskräften aus der Tech-Branche zusammen, um sicherzustellen, dass die LGBTQIA+-Community bei politischen Entscheidungen berücksichtigt wird. LGBTQIA+ Tech hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mitgliedern der LGBTQIA+-Community den Zugang zur Tech-Welt zu erleichtern und dafür zu sorgen, dass deren Bedürfnisse angemessen berücksichtigt werden. Darüber hinaus verfolgt die Organisation das Ziel, die Akzeptanz von Minderheiten in der Branche insgesamt zu verbessern.

Die Organisation hat verschiedene Programme entwickelt, darunter PowerOn, das isolierten, obdachlosen und benachteiligten Mitgliedern der LGBTQIA+-Community Zugang zu Technologie ermöglicht, und PATHS, das Jugendliche und junge Erwachsene dazu motivieren soll, eine Karriere in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwissenschaften, Kunst und Mathematik anzustreben, indem sie sich mit Experten aus diesen Bereichen, die selbst der LGBTQIA+-Community angehören, vernetzen.

Die Website enthält Informationen zum Affordable Connectivity Program der Federal Communication Commission (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Rundfunk in den USA), das einkommensschwachen Haushalten kostengünstigen Zugang zum Internet ermöglicht, sowie Tipps zur Online-Sicherheit.

    Rachael Roth

    Rachael Roth is a content creator with over a decade of experience in print and digital media. She is a longtime contributing writer for Dashlane's blog and is an Editor and Copywriter for NYC & Company, New York City’s CVB and marketing organization.

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